2023 –
Australien
Unsere Route und wo wir gerade sind:
Stecknadeln (Datum und km) und Route (Datum) anklickbar.
13.
Im Roten Zentrum: Kings Canyon, Uluru (Ayers Rock), Kata Tjuta (Olgas)
01. bis 15. November 2024
Σ km 16.642
01.11.2024
Kurzer Krankensachstandsbericht:
Jetzt ist Ulrike auch erkältet, wahrscheinlich hat sie sich beim letzten Telefonat mit ihren Eltern angesteckt.
Abgesehen davon, dass hier tagsüber um die 40 °C herrschen, sahen wir uns bisher körperlich nicht in der Lage die Wanderung im und um den 'Kings Canyon' anzugehen, hoffen, dass es morgen klappt.
Wilhelm scheint auf dem Weg der Genesung und Ulrike? Hoffen wir, dass sie sich schnell bessert.

Faszinierender, spektakulärer Kings Canyon.

Schwarzpfoten-Felskänguru

Unten im 'Garden of Eden'.

Brumbies: Verwilderte Pferde, inzwischen wegen ihrer schnellen Vermehrung vielerorts als Plage angesehen.

Das macht Spaß in der Hitze.

Laut Michael B. der röteste rote Sand im 'Roten Zentrum' und damit in Australien.
Im Hintergrund der Tafelberg 'Mount Conner'.
Wir fahren gleich zum Uluru (Ayers Rock) und genießen, wie viele andere, den Sonnenuntergang.

Tags darauf umrunden wir den Inselberg dreimal.

'Kata Tju
ta' (Olgas) im Abendlicht in der Ferne. Sie besuchen wir natürlich auch.

Auf dem Campingplatz in Yulara treffen wir die beiden Neuseeländer wieder.

Nach einem ordentlichen Wolkenguss steht der Platz teilweise unter Wasser.

Den Calandrinia(?) tut der Regen gut.

Australische Gänseblümchen

Magisch, schön und einzigartig.
05.11.2024
Vor drei Tagen haben wir endlich den 'Kings Creek Walk' und den 'Kings Canyon Rim Walk' gemacht, waren an sämtlichen Aussichtspunkten und im 'Garten Eden'. Wir sind noch vor 6 Uhr gestartet, hatten da noch einigermaßen angenehme Temperatur und waren nach 5 Stunden wieder, recht müde bei dann fast 40 °C und gut zwei Liter Wasserverbrauch pro Person, zurück. Ganz wunderschöne Landschaft und tolle Tour.
Anschließend gleich nach Yulara am Uluru (Ayers Rock) gefahren und erstmal wieder Getränke eingekauft. Abends noch herrlicher Sonnenuntergang am Uluru.
Am nächsten Tag haben wir den Berg mit Bertha, da für "zu Fuß" zu heiß und unsereins noch zu schlapp, dreimal umrundet, teilweise ganz nah, haben eine Didgeridooschulung besucht, aber kaum etwas verstanden und waren im 'Cultural Center', mit interessanter Ausstellung über den Berg und die indigenen Bewohner dieser Gegend.
Gestern sind wir zu den Kata Tjuta (Olgas) gefahren und haben uns die genauer angesehen. Während der Uluru, ein Inselberg, 350 m massiv über die Ebene ragt, sind die Olgas eine Gruppe mehrere runder hoher Felskuppen, eng beieinander.
Gegen Abend hat es dann einen ordentlichen Regenguss gegeben und wir sind nochmal zum Uluru, wollten das Wasser die vielen Rinnen und Kaskaden herunterlaufen sehen. War aber nichts, dort hatte es nicht geregnet. Dafür ein Abendessen in Bertha im Angesicht des Uluru bei Sonnenuntergang.
Heute dann ordentlich Kilometer gemacht.

Schon weit vor Coober Pedy ist die Erde auf der Suche nach Opalen großflächig umgewühlt.

Wir fahren aber zunächst in den 'Kanku Breakaways Conservation Park', wo nicht gebuddelt werden darf. Eine faszinierende bunte Landschaft.

Zwillinge in weiß und gold.

Wieder einmal am Dingozaun.

40 °C

Coober Pedy ist komplett durchlöchert.
Wir besuchen ein Minenmuseum, nutzen die Treppe und betrachten respektvoll einen alten Zugangsschacht.

Eine Opalader (unter Panzerglas).

Im Museum ist auch eine alte "Untertagewohnung" zu besichtigen. Auch heute noch leben rund die Hälfte der Einwohner kühl unter der Erde.

Auf der Weiterfahrt kommen wir an einigen großen Salzseen vorbei.

Ein kurzer Abstecher bringt uns nach Woomera (so heißt die Speerschleuder der Aboriginals), am Rand des gleichnamigen (vor allem militärisch genutzten) riesigen, 127.000 km² großen Sperrgebietes.

Ein längerer Abstecher führt uns auf die Yorke-Halbinsel, um Silke und Uwe zu treffen. Sehr schön die beiden zu sehen, außerdem bekommt Ulrike ein paar Lehrstunden in Drohnenfotografie.
10.11.2024
Weiterfahrt auf dem 'Stuart Highway' nach Coober Pedy und dort die spektakulären farbigen Hügel im 'Kanku-Breakaways Conservaion Park' abends und morgens bestaunt. In und weitläufig um die kleine Stadt ist und wird fast alles auf der Suche nach Opalen umgegraben und überall türmen sich Abraumhalden. Der Name des Ortes stammt vom Aborigine-Begriff 'kupa piti', was etwa so viel heißt wie "Weißer Mann im Loch".
Auch eine alte Opal-Mine und ein Museum darin haben wir besucht.
An mehreren Salzseen vorbei ging es mit einem kleinen Abstecher in den Militärort Woomera, der am größten zivilen und militärischen Raketentestgebiet der Welt liegt, nach Port Augusta. Dort haben wir die Kühlflüssigkeit unseres Kühlschranks wechseln lassen.
Gestern sind wir auf der Yorke-Halbinsel bis nach Edithburgh gefahren, um Silke und Uwe zu treffen. Das wollten wir schon länger und haben es jetzt endlich geschafft. Der Nachmittag war ausgefüllt mit lehrreichen Drohnenflügen über kleine verschiedenfarbige Salzseen und am Abend sind wir noch lange nett zusammengesessen.
Heute Mittag sind die beiden abgereist, weil sie morgen früh einen Werkstatttermin in Adelaide haben. Wir bleiben noch drei Nächte. Hier direkt am Meer ist es schön, aber auch recht kalt, gut 20 °C weniger als noch vor ein paar Tagen am Uluru.

Gazanien(?)

Schwarze Schwäne im Meer.

Stolzer Pelikan.

Möwe beim Anflug und bei der Körperpflege.

(Blauäugige) Elsterscharbe, zur Kormoranfamilie gehörend.

Wir fahren durch das 'Barossa Valley', das wohl renommierteste Weinanbaugebiet Australiens.

Der 'Cliff Top Walk' am Murray River.

Große handwerkliche Kunst an den Getreidesilos hier in Waikerie und im gesamten Land.

Eingeschleppte Heideschnecke?

Wieder Jacarandablütezeit.

Auf teilweise ungeteerter Straße geht es zum 'Mungo National Park'.

Tolle Formationen, durch Erosion entstanden.

An ein paar Wasserlöchern können wir viele Emus aus nächster Nähe beobachten. Zwar verhalten wir uns sehr ruhig, aber letztlich ist es der Durst, der sie so "zutraulich" macht. Eine wunderbare Begegnung.

Die in Australien recht häufig vorkommende Tannenzapfenechse.


bitte Panorama in der Box nach rechts und links schieben!
Der längst ausgetrocknete Mungo-See. Im Hintergrund die 'Walls of China'.

Die Routenwahl über eine auf der Karte sehr kleine und ungeteerte Straße spart uns mehr als 100 km Wegstrecke.
Der kleine Drache (Bartagame) überschätzt die Wirkung seiner Drohgebärde: Wir sehen ihn rechtzeitig, halten an und verscheuchen ihn.

Dann plötzlich und unerwartet beginnt ein nagelneues asphaltiertes Straßenstück.
15.11.2024
Vor drei Tagen haben auch wir Edithburgh verlassen und sind knapp oberhalb von Adelaide nach Osten abgebogen. Von Gawler aus ging es durch das 'Barossa Valley', bekanntestes Weinanbaugebiet Australiens, und am Abend ins schöne Waikerie, das am 'Murray River' im sogenannten Riverland liegt.
Am nächsten Morgen stand der aussichtsreiche 'Cliff Top Walk' auf dem Programm. In Renmark haben wir zum günstigen Preis eine Dometic Kompressorkühlbox erworben, weil wir, jetzt als gebrannte Kinder, Redundanz wollen. Über Mildura zum 'Mungo Nationalpark' und vor Sonnenuntergang zum Aussichtspunkt 'Walls of China' mitten durch den See gefahren, der allerdings seit gut 15.000 Jahren ausgetrocknet ist.
Heute waren wir auf dem 'Lake Mungo Scenic Drive', gut 60 km ungeteert unterwegs. Der Höhepunkt war der Aussichtspunkt 'Vigars Well': Mehr als 60 Emus waren vor Ort, um aus kleinen tiefen Wasserlöchern zu trinken. Wir waren die ganze Zeit allein dort, haben uns ganz, ganz langsam genähert und auf der Besucherplattform standen wir keine 5 m von ihnen entfernt. Ein supertolles Erlebnis.
Anschließend auf kleinsten Straßen, zunächst naturbelassen, direkt nach Balranald und dann wieder auf dem 'Sturt Highway' (Stimmt so! Den 'Stuart Highway' haben wir bei Adelaide verlassen, was uns jedoch erst 100 km später bewusst wurde) noch weiter bis Hay. Hier stehen wir mit einigen anderen Gesinnungsgenossen unter mächtigen Bäumen mit großzügigem Abstand, kostenlos und angenehm in der Nähe des Flusses.